PZ Briefing - Die wichtigsten Nachrichten vom 22.06.2026
Shownotes
Das PZ Briefing bringt Sie in wenigen Minuten auf den neuesten Stand – mit den wichtigsten Nachrichten aus Pharmazie, Medizin und Gesundheitspolitik. Schnell gehört, bestens informiert.
Die Artikel des Tages:
- Hessen bringt befristete Abschlagserhöhung ins Spiel
- Psychoedukation als Aufgabe für Apotheker
- Ausgaben wachsen weiter stärker als Einnahmen
- Olorofim überzeugt bei invasiver Aspergillose
- Früherkennung bei Erwachsenen rückt in den Fokus
Links zu den Artikeln:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/hessen-bringt-befristete-abschlagserhoehung-ins-spiel-166215/https://www.pharmazeutische-zeitung.de/psychoedukation-als-aufgabe-fuer-apotheker-166209/https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgaben-wachsen-weiter-staerker-als-einnahmen-166217/https://www.pharmazeutische-zeitung.de/olorofim-ueberzeugt-bei-invasiver-aspergillose-166204/https://www.pharmazeutische-zeitung.de/frueherkennung-bei-erwachsenen-rueckt-in-den-fokus-166221/
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00:00:04: Willkommen zu Ihrem PZ Briefing.
00:00:06: Ihrem kompakten Nachrichtenüberblick aus Pharmazie, Gesundheitspolitik und Wissenschaft vom twentyzendsten Juni.
00:00:15: Im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist vorgesehen, dass Apotheken ab dem ersten Januar dreißig Cent mehr pro Verschreibungspflichtiger Packungen an die Kassen abführen.
00:00:26: Der Apotheckenabschlag steigt damit von einem Euro siebenundsebzig auf zwei Euro Sieben ohne Befristung.
00:00:33: Hessen hat im Bundesratsverfahren die vollständige Streichung dieser Erhöhungen unterstützt.
00:00:38: Als Kompromiss bringt das hessische Gesundheitsministerium nun eine befristete Erhörung ins Spiel, um Apotheken wirtschaftlich nicht übermäßig zu belasten – auch die ABDA hatte diesen Weg erwähnt, lehnt einer Abschlagserhöhung aber grundsätzlich ab.
00:00:53: Die Bundesregierung hält an ihrem Plan fest!
00:00:58: Psycho-Education gehört laut nationaler Versorgungsleitlinie zur unipolaren Depression ausdrücklich zum Aufgabenspektrum von Apotheken, noch vor Medikamentenmanagement und Atherenzförderung.
00:01:10: Im Centre-Hospitalier Neuropsychiatrik in Etelbrück Luxemburg wird das bereits stationär umgesetzt.
00:01:16: Dort entwickelte ein Apotheker ein sechswöchiges Programm begleitend zur Antidepressivaterapie mit sechs Modulen a.s.m Die Evaluation mit einundneunzig Teilnehmenden zeigte, knapp neun von zehn empfanden das Programm als hilfreich.
00:01:32: Besonders gut kamen die Module zu Wirkmechanismen und Nebenwirkungen an.
00:01:37: Zusätzlich wünschten sich Patienten Informationen zu Stabilisern und Antipsychotika.
00:01:44: Im ersten Quartal, zwanzig sechsundzwanzig sind die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung mit rund sieben Komma sechs Prozent deutlich stärker gestiegen als die Einnahmen mit etwa vier Komma eins Prozent.
00:01:56: Das Bundesgesundheitsministerium spricht von anhaltendem Druck auf die Beitragsätze.
00:02:01: Die drohende Finanzierungslücke für zweizig sieben und zwanzich beläuft sich laut Ministerin Nina Warken auf insgesamt neunzehn Milliarden Euro.
00:02:09: Zur Gegensteuerung müsse das Entlastungsvolumen des GKV-Beitragsatzstabilisierungsgesetzes um zusätzliche zwei Komma fünf Milliarden Euro erhöht werden.
00:02:21: Olerophim könnte erstmals seit über zwanzig Jahren eine neue Wirkstoffklasse zur Behandlung der invasiven Aspergillose darstellen, in der Phase drei Studie Oasis erreichte der Wirkstoff den primären Endpunkt der Nichtunterlegenheit – die Zweiundvierzig-Tage-Mortalität lag bei knapp vierundzwanzig Prozent Vergleichbar mit der Kontrollgruppe.
00:02:41: Behandlungsbedingte unerwünschte Ereignisse traten bei Olerophim deutlich seltener auf als bei Ambisome, was hauptsächlich auf die höhere raterinale Eregnisse im Kontrollarm zurückzuführen war.
00:02:54: F-IIG und Chionogie planen Zulassungsanträge in den USA, Europa und Asien.
00:03:01: Früherkennung bei Typ I Diabetes im erwachsenen Alter rückt in den Fokus.
00:03:06: Sanofi präsentierte auf dem Kongress der Deutschen Diabetes-Gesellschaft neue Erkenntnisse dazu.
00:03:12: Die Hälfte aller Neudiagnosen fällt ins erwachsenen Alter, ein Drittel sogar erst nach dem dreißigsten Lebensjahr.
00:03:19: Etablierte Früherkennungsstrukturen fehlen in dieser Gruppe bisher vollständig.
00:03:24: Ein risikobasiertes Vorgehen wird empfohlen HBA-I.C.-Bestimmung bei achtzehn bis dreißigjährigen, bei Auffälligkeiten folgen Autoantikörpertests.
00:03:34: der monoklonale AntiCD III Antikörper Teplizumab kann die Krankheitsmanifestation um zwei bis drei Jahre verzögern.
00:03:42: Rund vierzig Prozent der behandelten Patienten blieben laut Studiendaten über sieben Jahre symptomfrei.
00:03:50: Das waren die wichtigsten Nachrichten der pharmazeutischen Zeitung vom Zweiundzwanzigsten Juni.
00:03:57: Wenn Sie möchten, hören wir uns morgen wieder!
00:03:59: Weitere aktuelle Nachrichten finden sie auf www.farmazeutischezeitung.de.
00:04:04: Dieser Podcast wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt.
00:04:07: Wir freuen uns über Ihr Feedback.
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