PZ Briefing - Die Wichtigsten Nachrichten vom 28.05.2026
Shownotes
Das PZ Briefing bringt Sie in wenigen Minuten auf den neuesten Stand – mit den wichtigsten Nachrichten aus Pharmazie, Medizin und Gesundheitspolitik. Schnell gehört, bestens informiert.
Die Artikel des Tages:
-Arzneimittel und Hitze -Geächtet, geforscht, Geschichte geschrieben -Risiko abschätzen und bewerten -Warten auf Warken -Öko-Test kritisiert zu hohe Magnesium-Dosierung
LInks zu den Artikeln:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/geaechtet-geforscht-geschichte-geschrieben-165588/ https://www.pharmazeutische-zeitung.de/risiko-abschaetzen-und-bewerten-165554/ https://www.pharmazeutische-zeitung.de/warten-auf-warken-165584/ https://www.pharmazeutische-zeitung.de/oeko-test-kritisiert-zu-hohe-magnesium-dosierung-165547/
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00:00:04: Willkommen zu Ihrem PZ Briefing, ihrem kompakten Nachrichtenüberblick aus Pharmazie, Gesundheitspolitik und Wissenschaft vom XXVIII.
00:00:12: Mai.
00:00:15: In Europa steigen hitzebedingte Sterbefälle deutlich an – in Deutschland sterben laut Schätzungen jährlich zwischen drei-und viertausend Menschen durch Hitzeinwirkung mehr als durch Verkehrsunfälle.
00:00:27: Besonders gefährdet sind ältere Menschen, schwangere sowie Personen mit Vorerkrankungen.
00:00:32: Apotheken können hier eine Schlüsselrolle übernehmen.
00:00:35: Beratungsrelevant sind vor allem Lagerung und Transport von Arzneimitteln, hitzekritische Wirkstoffe wie Diuretika, antihypertensiver oder antiholinergica sowie photosensibilisierende Medikamente.
00:00:48: Bei letzteren ist Sonnenschutz besonders wichtig – bei Wirkstoffen mit kurzer Halbwertszeit kann eine abendliche Einnahme hilfreich sein!
00:00:57: Der Matilda-Effekt beschreibt ein strukturelles Muster.
00:01:01: Wissenschaftliche Leistungen von Frauen werden systematisch ihrem männlichen Umfeld zugeschrieben.
00:01:06: Benannt wurde er nach der Aktivistin Matilda Jocelyn Gage, der selbst universitäre Bildung verwährt blieb.
00:01:13: Doch viele Frauen erbrachten bedeutende wissenschaftliche Leistungen.
00:01:17: Rosalind Franklin lieferte entscheidende Grundlagen zur DNA Doppelhelix, den Nobelpreis erhielten nineteenhundertsechzig Crick, Watson und Wilkins.
00:01:27: Alice Ball entwickelte die erste wirksame Libra-Behandlung, wurde posthumübergangen aber später rehabilitiert.
00:01:34: Quere Forschende wie Sarah Josephine Baker, Ellen L Hart, Lynn Conway oder Ben Barriss leisteten Pionierarbeit trotz massiver Diskriminierung.
00:01:43: Ihr Zugang zu Führungspositionen bleibt laut Max-Planck-Institut bis heute strukturell erschwert.
00:01:51: Zu den geplanten neuen pharmazeutischen Dienstleistungen zählt eine Beratung mit Messungen zur Risikofaktoren, von Herzkreislauferkrankungen und Diabetes mellitus.
00:02:01: Hausärzte machen diese Beratungen schon lange – und haben eine eigene Leitlinie dafür.
00:02:06: Ab fünfunddreißig Jahren soll bei vorliegenden Risikophaktoren beraten werden, ab fünfzig Jahren auch anlasslos.
00:02:13: Validierte Scores wie ARIBA oder SCORE II sind vorgesehen.
00:02:18: Zusatzmarker, wie Lipoprotein-A, werden nicht routinemäßig empfohlen.
00:02:23: Welche Maßnahmen zur Primärprävention von kadiovaskulären Ereignissen dann ergriffen werden ist eine Entscheidung die Arzt und Patient gemeinsam treffen sollen!
00:02:34: Die Apothekenzahl in Deutschland sinkt weiter.
00:02:36: Zum einund dreißigsten März gab es noch sechzehntausend fünfhundert und vierzig vor Ort-Apotheken, fast ein Viertel weniger als zwei tausend acht.
00:02:46: Gabriele von Elsenau-Ofer-Wiening – Präsidentin der Apothekerkammer Westfalenlippe erklärte das sei keine Marktbereinigung die Branche werde ausgeblutet.
00:02:55: Die versprochene Honorarerhöhung sei zwar endlich in Sicht, werde aber von einem erhöhten Kassenabschlag geschmälert.
00:03:02: Zudem könnten die höheren Zuzahlungen für die Patienten, könnten den Versand Handel weiter stärken.
00:03:08: Die neuen Kompetenzen und Dienstleistungen seien dagegen ein gutes Fundament um die Apotheke vor Ort weiterzuentwickeln.
00:03:17: Öko-Test hat achtundzwanzig Magnesiumpräparate untersucht.
00:03:20: Es gibt vier zentrale Kritikpunkte bei vielen Produkten, mangelnde Notwendigkeit, Überdossierung, unnötige Zusatzstoffe und mangelhafte Deklarationen.
00:03:30: Die Hälfte der Produkte ist laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung überdosiert.
00:03:35: Empfohlen sind maximal zweihundertfünfzig Milligramm täglich.
00:03:39: Kritisiert werden auch Süßstoffe Talcum, Phosphat, Karboxymethylzellulose und Polysorbate-Achtzig als Hilfsstoffe.
00:03:47: Waren Hinweise fehlen bei den meisten Produkten weitgehend?
00:03:52: Das waren die wichtigsten Nachrichten der pharmazeutischen Zeitung vom achtundzwanzigsten Mai – zwanzig sechsundzwantig!
00:03:59: Wenn Sie möchten hören wir uns morgen wieder.
00:04:01: Weitere aktuelle Nachrichten finden sie auf www.farmazeutischezeitung.de.
00:04:07: Dieser Podcast wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt.
00:04:10: Wir freuen uns über ihr Feedback!
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