PZ Briefing - Die wichtigsten Nachrichten vom 26.05.2026
Shownotes
Das PZ Briefing bringt Sie in wenigen Minuten auf den neuesten Stand – mit den wichtigsten Nachrichten aus Pharmazie, Medizin und Gesundheitspolitik. Schnell gehört, bestens informiert.
Die Artikel des Tages:
- Mehr als ein reines Frauenproblem
- Warken: Apotheken werden attraktiver
- Interstitielle Lungenerkrankungen: Nerandomilast zur Zulassung empfohlen
- Adexa: »Wer mehr leistet, muss entsprechend entlohnt werden«
- Erhöhtes Herzrisiko schon bei geringerer Plaquelast
Die Links zu den Artikeln:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/mehr-als-ein-reines-frauenproblem-165504/ https://www.pharmazeutische-zeitung.de/warken-apotheken-werden-attraktiver-165530/ (hier die Infokästen bitte nicht mitnehmen) Interstitielle Lungenerkrankungen: Nerandomilast zur Zulassung empfohlen (PDF) https://www.pharmazeutische-zeitung.de/adexa-wer-mehr-leistet-muss-entsprechend-entlohnt-werden-165540/ https://www.pharmazeutische-zeitung.de/erhoehtes-herzrisiko-schon-bei-geringerer-plaquelast-165529/
Transkript anzeigen
00:00:04: Willkommen zu Ihrem Pizzett Briefing, ihrem kompakten Nachrichtenüberblick aus Pharmazie, Gesundheitspolitik und Wissenschaft vom XXI.
00:00:12: Mai.
00:00:15: Der Gender Pain Gap beschreibt eine Ungleichheit bei Bewertung, Diagnostik und Behandlung von Schmerzen zwischen Frauen und Männern.
00:00:23: Professorin Bettina Pfeiderer von der Universität Münster erklärt, Schmerz von Frauen würden aufgrund gesellschaftlicher und medizinischer Vorurteile häufig weniger ernst genommen als die von Männern.
00:00:35: Erkrankungen wie Endometriose oder chronische Schmerzsyndrome werden bei Frauen oft spät diagnostiziert.
00:00:42: Beschwerden gelten schneller als psychisch oder stressbedingt.
00:00:45: Studien zeigen zudem, Frauen erhalten häufiger Beruhigungsmittel oder Antidepressiva – Männer hingegen eher starke Analgetiker.
00:00:54: Außerdem warten Frauen in Notaufnahmen länger auf eine angemessene Schmerztherapie.
00:00:59: Chronische Scherzen betreffen Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer.
00:01:04: Der Bundestag hat am Freitag das Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz, kurz APOVWG verabschiedet.
00:01:12: Bundesgesundheitsministerin Nina Warken von der CDU hat damit ein zentrales Reformpaket durchgebracht.
00:01:18: Der Bundesrat soll das Gesetz am zwölften Juni behandeln.
00:01:21: Parallel soll eine Verordnung die versprochene Honorarerhöhung umsetzen, dazu gehören fast verdoppelte Nacht- und Notdienstzuschüsse zur Stärkung von Landapotheken – neue Kompetenzen bei Impfungen-, Prävention- und Blutentnahmen sowie Schnelltests auf Selbstzahlerbasis?
00:01:37: Umstritten bleibt die unter strengen Vorgaben mögliche Abgabe von RX Arzneimitteln ohne Rezept!
00:01:43: Das Packungsfixum steigt schrittweise auf Neun Euro und Fünfzig Cent.
00:01:48: Künftig verhandelt der Deutsche Apothekerverband direkt mit dem GKV-Spitzenverband über das Apothekenhonorah.
00:01:56: Die EMA hat die Zulassung von Nerandomilas zur Behandlung der idiopathischen und progressiven Lungenfibrose empfohlen, Der Wirkstoff hemmt selektiv die phosphodiesterase IVB und reduziert so Fibrose und Entzündung in der Lunge In zwei Phase.
00:02:12: drei Studien verlangsamte Nerandomi Las den Lungenfunktionsverlust signifikant gegenüber Placebo.
00:02:18: Die häufigsten Nebenwirkungen waren Durchfall- und Gewichtsverlust.
00:02:22: Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich achtzehn Milligramm, wobei eine Reduktion bei gleichzeitiger Pyrphenidoneinnahme nicht gilt, da diese die Neerandomilastspiegel senkt.
00:02:34: Der Bundestag hat das APOVWG beschlossen.
00:02:38: Parallel zum Gesetz soll das Fixum in zwei Schritten steigen.
00:02:41: Krankenkassen kritisieren die Reform als teuer, die Gewerkschaft Adexa begrüßt die Reform – sie bezeichnete das Gesetz als wichtigen Schritt für die Zukunft der Apothekenversorgung und die Anhebung des Fixums als wirtschaftspolitisches Signal, dass die Apothecken seit Langem eingefordert haben.
00:02:59: Ein erweiteter Verantwortungsrahmen müsse sich in der Vergütung niederschlagen.
00:03:05: Eine Auswertung der Promise-Studie mit mehr als fourtausend zweihundert Erwachsenen, mit stabilen Brustschmerzen zeigt geschlechtsspezifische Unterschiede bei arteriosklerotischen Plugs.
00:03:16: Bei Männern waren Plucks in fünfundsiebzig Prozent der Fälle nachweisbar, bei Frauen nur in fünfundfünfzig Prozent und die Plucks waren deutlich kleiner.
00:03:25: Trotzdem unterschieden sich die Ereignisraten – Tod, Herzinfarkt oder Klinik-Einweisung wegen instabiler Andiner kaum – zwei Komma drei Versus drei Komma vier Prozent.
00:03:36: Laut Forschenden des Massachusetts General Hospital sollten daher Pluckmessungen bei Frauen anders bewertet werden.
00:03:43: Standarddefinitionen unterschätzen möglicherweise ihr Risiko.
00:03:49: Das waren die wichtigsten Nachrichten der pharmazeutischen Zeitung vom sechsohnzwanzigsten Mai zwanzig sechsundzwanziger.
00:03:56: Wenn Sie möchten, hören wir uns morgen wieder!
00:03:58: Weitere aktuelle Nachrichten finden sie auf farmazeutischezeitungen.de.
00:04:03: Dieser Podcast wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt – Wir freuen uns über Ihr Feedback.
Neuer Kommentar