PZ Briefing – Der Wochenrückblick vom 09.05.2026
Shownotes
Das PZ Briefing bringt Sie in wenigen Minuten auf den neuesten Stand – mit den wichtigsten Nachrichten aus Pharmazie, Medizin und Gesundheitspolitik. Schnell gehört, bestens informiert.
-BMG plant zweistufige Honorarerhöhung -Selbst mit höherem Fixum wird es eng -30 Euro für assistierte Telemedizin -Das Zünglein an der Waage -Richtige Dosierung kann bei Älteren tricky sein -Candesartan wirkt prophylaktischBMG will keine Exklusiv-Rabattverträge -Cannabisrauch schadet der Lunge erheblich
Links zu den Artikeln:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/bmg-plant-zweistufige-honorarerhoehung-165032/ https://www.pharmazeutische-zeitung.de/selbst-mit-hoeherem-fixum-wird-es-eng-164981/ https://www.pharmazeutische-zeitung.de/30-euro-fuer-assistierte-telemedizin-165104/ https://www.pharmazeutische-zeitung.de/das-zuenglein-an-der-waage-165051/ https://www.pharmazeutische-zeitung.de/richtige-dosierung-kann-bei-aelteren-tricky-sein-165033/ https://www.pharmazeutische-zeitung.de/bmg-will-keine-exklusiv-rabattvertraege-165042/ https://www.pharmazeutische-zeitung.de/candesartan-wirkt-prophylaktisch-164986/ https://www.pharmazeutische-zeitung.de/cannabisrauch-schadet-der-lunge-erheblich-165035/
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00:00:04: Bevor es gleich losgeht, kommt Werbung.
00:00:06: Ihre Apotheke will noch digitaler werden?
00:00:09: Dann hören Sie Bits und Blister – den Gedieser-Podcast.
00:00:12: kompetent, praxisnah und immer auf den Punkt!
00:00:26: Willkommen zu Ihrem PZ Briefing, Ihrem kompakten Nachrichtenüberblick aus Pharmazie, Gesundheitspolitik und Wissenschaft.
00:00:33: Dies sind die wichtigsten Nachrichten der Woche.
00:00:36: Das Bundesgesundheitsministerium plant eine zweistufige Honorarerhöhung für Apotheken.
00:00:42: Laut PZ-Information soll das Packungsfixum zum ersten Juli auf acht Euro zwei und neunzig steigen.
00:00:49: Ein Plus von siebenundfünfzig Cent und damit die Hälfte des versprochenen Anstiegs auf neun Euro fünfzig.
00:00:55: Die zweite Stufe folgt zeitlich verzögert, entweder zum Jahreswechsel oder erst zum ersten Juli zwanzig sieben-undzwanzig.
00:01:02: Darüber verhandeln das BMG und das Bundeswirtschaftsministerium noch – gleichzeitig soll der GKV Zwangsrabatt unbefristet von ein Euro sieben und siebzig auf zwei Euro siebene steigen!
00:01:14: diskutiert wird auch, ob die erste Erhöhung aus dem PDL-Topf finanziert werden soll.
00:01:19: Dort liegen rund sechshundert Millionen Euro ungenutzt.
00:01:25: Der geplante Anstieg des Kassenabschlags von einem Euro siebenundsiebzig auf zwei Euro und sieben Cent kostet Apotheken netto rund hundertsechsundsechzig Millionen Euro pro Jahr.
00:01:36: Das sind etwa drei Prozent der Vergütung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
00:01:40: Dem steht die versprochene Erhöhung des Fixums auf Neun Euro Fünfzig gegenüber, so Eckhard Bauer, Bereichsleiter Wirtschaft und Soziales bei der ABDA heute auf dem DAV-Wirtschaftsforum.
00:01:53: Zieht man die höheren Personalkosten durch den gestiegenen Mindestlohn ab bleibt ein Plus von etwa dreiund siebzig Millionen Euro – das sind im Schnitt viertausend Vierhundert Euro pro Apotheke.
00:02:04: Sieben Prozent der Apotheken hatten in vergangenem Jahr ein negatives Betriebsergebnis.
00:02:09: Ende März dieses Jahres lag die Zahl der Apotheken bei sechzehntausend sechshunderteins, dem niedrigsten Stand seit nineteenhundertsieben und siebzig.
00:02:20: Die Schiedsstelle hat entschieden.
00:02:21: Apotheken dürfen assistierte Telemedizin mit dreißig Euro pro Inanspruchnahme abrechnen, die Vergütung umfasst sowohl Arbeitsleistungen als auch eine Technikpauschale.
00:02:32: Letztere ist in den ersten drei Jahren dekgressiv gestaltet, um eine rasche Umsetzung zu fördern während die Arbeitsleistungsvergütung schrittweise ansteigt.
00:02:41: Insgesamt werden drei neue Sonderkennzeichen eingeführt.
00:02:45: Noch offen bleiben die EPA-Einsicht und Datenlöschung, da die technischen Voraussetzungen erst durch die Gematik geschaffen werden müssen.
00:02:52: Das Bundesgesundheitsministerium kurz BMG kann bis Ende Mai Änderungen einbringen.
00:02:58: Abschließend muss die DAV Mitgliederversammlung das Inkrafttreten zum ersten Juli noch beschließen.
00:03:06: Lipoprotein A Kurz LPA, ähnelt dem LDL-Kolesterol und ist genetisch bestimmt.
00:03:13: Der Lebensstil spielt kaum eine Rolle – ein erhöhter Spiegel steigert das atherosklerose Risiko.
00:03:19: Bei üblichen erhöhten Werten steigt das Risiko für kardiowaskuläre Ereignisse um zwanzig bis dreißig Prozent.
00:03:26: Laut ESC-Leitlinie gilt LPA als Risikostratifizierer nicht als eigenständiger Risikofaktor.
00:03:33: Zugelassene LPA-Sänker fehlen bislang doch mehrere Kandidaten, darunter das Antisenseoligonukleotid, Pelakasen und drei RNA-Entferenzhemmer befinden sich in Entwicklung.
00:03:47: Die Dosierung von Arzneimitteln bei älteren Patientinnen und Patienten stellt eine besondere Herausforderung dar.
00:03:54: Veränderte Körperzusammensetzung, eingeschränkte Nieren und Leberfunktionen sowie Polypharmazie können die Wirkung von Medikamenten erheblich beeinflussen.
00:04:04: Die richtige Dosierung kann bei Älteren daher tricky sein – eine sorgfältig individuell angepasste Dosierung ist deshalb entscheidend um die Therapie sicher und wirksam zu gestalten!
00:04:17: Das Bundesgesundheitsministerium lehnt exklusive Rabattverträge für Biosimilas ab und bevorzugt offene Ausschreibungen mit mehreren Herstellern.
00:04:26: Eine Koalitionseinigung steht jedoch noch aus.
00:04:29: Seit dem ersten April sind Apotheken verpflichtet, Biologika gegen preisgünstige Bio-Similas auszutauschen.
00:04:36: Ende April starteten die Techniker Krankenkasse und GWQ eine Ausschreibung für sieben Wirkstoffe in zwölf Fachlosen Gültig für rund vierzig Krankenkassen mit mehr als dreißig Millionen Versicherten.
00:04:48: Gebote sind bis Anfang Juni möglich, die Verträge treten zum ersten Januar in Kraft.
00:04:53: Der Beratungsaufwand beim Biosimilasaustausch ist für Apotheken erheblich, da Geräte und Indikationen variieren – eine Zusatzvergütung ist gefordert aber ungeklärt.
00:05:05: Eine neue Studie aus dem Fachjournal The Lancet Neurology liefert neue Belege dafür, dass Kandesatan Migräneattacken vorbeugen kann.
00:05:14: Forschende der Universität Trondheim untersuchten fourhundertsiebenundfünfzig Patienten mit episodischer Migränen aus Norwegen und Estland.
00:05:23: Über zwölf Wochen nahmen die Teilnehmenden täglich entweder sechzehn Milligramm Kandeszatan, acht Milligramme oder ein Scheinmedikament.
00:05:31: Beide Dosierungen senkten die Anzahl der Migränetage pro Monat deutlich.
00:05:35: Mit sechzehn Milligramm gab es gut zwei Migränetage weniger pro Monatt, mit dem Scheinmedikament knapp einen.
00:05:42: Die häufigste Nebenwirkung war Benommenheit – wie das Mittel langfristig wirkt ist aber noch nicht bekannt.
00:05:50: Cannabisrauch schadet der Lunge erheblich!
00:05:53: Das unterstreichen aktuelle Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Risiken des Rauchens von Cannabis.
00:05:59: Die Schäden, die dabei entstehen können sind beträchtlich und sollten nicht unterschätzt werden.
00:06:04: Betroffene und Konsumierende sind oft unzureichend informiert – dies verdeutlicht die Notwendigkeit einer umfassenden gesundheitlichen Aufklärung über die konkreten Risiken und Folgen des Cannabis-Konsums für die Atemwege.
00:06:17: Das waren die wichtigsten Wochennews der Nachrichten der pharmazeutischen Zeitung vom neunten Mai.
00:06:23: zwanzig sechsundzwanzig!
00:06:25: Wenn Sie möchten hören wir uns Montag wieder.
00:06:27: Dieser Podcast wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt.
00:06:30: Wir freuen uns über ihr Feedback!
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