PZ Briefing - Die wichtigsten Nachrichten vom 05.05.2026

Shownotes

Das PZ Briefing bringt Sie in wenigen Minuten auf den neuesten Stand – mit den wichtigsten Nachrichten aus Pharmazie, Medizin und Gesundheitspolitik. Schnell gehört, bestens informiert.

Die Artikel des Tages:

  • Selbst mit höherem Fixum wird es eng
  • ABDA appelliert an Warken: Fixum statt Abschlag
  • Asthmatherapeutikum nur zweimal jährlich
  • Candesartan wirkt prophylaktisch
  • Gericht stoppt Fragebogen-Rezepte
  • Behörde bewertet aluminiumhaltige Adjuvanzien als sicher

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00:00:04: Bevor es gleich losgeht, kommt Werbung.

00:00:06: Ihre Apotheke will noch digitaler werden?

00:00:09: Dann hören Sie Bits und Blister – den Gedieser-Podcast.

00:00:12: kompetent, praxisnah und immer auf den Punkt!

00:00:17: Der

00:00:36: geplante Anstieg des Kassenabschlags von einem Euro, siebenundsiebzig auf zwei Euro und sieben Cent kostet Apotheken netto rund hundertsechsundsechzig Millionen Euro pro Jahr.

00:00:47: Das sind etwa drei Prozent der Vergütung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

00:00:52: Dem steht die versprochene Erhöhung des Fixums auf neun Euro fünfzig gegenüber so Eckhard Bauer, Bereichsleiter Wirtschaft und Soziales bei der ABDA Heute auf dem DAV Wirtschaftsforum.

00:01:04: Zieht man die höheren Personalkosten durch den gestiegenen Mindestlohn ab, bleibt ein Plus von etwa drei und siebzig Millionen Euro – das sind im Schnitt viertausend Vierhundert Euro pro Apotheke.

00:01:16: Sieben Prozent der Apotheken hatten im vergangenen Jahr ein negatives Betriebsergebnis.

00:01:21: Ende März dieses Jahres lag die Zahl der Apotheken bei sechzehntausend sechshunderteins.

00:01:26: Dem niedrigsten Stand seit neunzehnhundertsebeneinhalbzig.

00:01:32: Das geplante GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz soll die Krankenkassen um sechzehn Komma drei Milliarden Euro entlasten, auch auf Kosten der Apotheken.

00:01:41: Der Kassenabschlag soll von ein Euro sieben und siebzig auf zwei Euro Sieben pro Packung steigen – was Apothecken netto um rund einhundertsiebzig Millionen Euro zusätzlich belasten würde.

00:01:52: Der Abtagesamtvorstand hat sich mit einem Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken gewendet.

00:01:58: Darin warnt der Gesamtvorstand, dass das Spargesetz die Versorgungsstruktur nachhaltig gefährde.

00:02:03: Die Erhöhung des Kassenabschlages solle daher gestrichen werden und das Honorar endlich von acht Euro fünfunddreißig auf neun Euro fünfzig angehoben werden.

00:02:12: Ein konkreter Umsetzungsvorschlag fehlt bislang jedoch.

00:02:15: Seit zwanzig dreizehn sind die Betriebskosten um fünfundsechzig Prozent gestiegen.

00:02:20: Während rund achtzehn Prozent der Apotheken ein Betriebsergebnis unter fünfzigtausend Euro erwirtschaften und sieben Prozent sich in der Verlustzone befinden.

00:02:31: Depe Mokimap, Handelsname Extensur ist ein Antikörper, der bei schwerem Asthma ab zwölf Jahren sowie bei Erwachsenen mit chronischer Rhinosinositis mit Nasenpolypen eingesetzt wird.

00:02:43: Das Medikament wird nur zweimal im Jahr gespritzt, hundert Milligramm unter die Haut alle sechs Monate.

00:02:50: In den Studien SWIFT I und II zeigte sich, dass Patienten mit Depamokimap deutlich seltener einen Asthma-Anfall hatten als Patienten, die ein Scheinmedikament bekamen.

00:03:01: Bei Nasenpolüben brauchten rund neunundzwanzig Prozent weniger Patienten eine Operation.

00:03:08: Eine neue Studie aus dem Fachjournal The Lancet Neurology liefert neue Belege dafür, dass Kandesartan Migräneattacken vorbeugen kann.

00:03:17: Forschende der Universität Trondheim untersuchten fourhundertsiebenundfünfzig Patienten mit episodischer Migränen aus Norwegen und Estland.

00:03:26: Über zwölf Wochen nahmen die Teilnehmenden täglich entweder sechzehn Milligramm Kande-Sartan, acht Milligramme oder ein Scheinmedikament.

00:03:34: Beide Dosierungen senkten die Anzahl der Migränetage pro Monat deutlich.

00:03:38: Mit sechzehn Milligramm gab es gut zwei Migräntage weniger pro Monats mit dem Scheinmedikament knapp einen.

00:03:45: Die häufigste Nebenwirkung war Benommenheit, wie das Mittel langfristig wirkt ist aber noch nicht bekannt.

00:03:53: Das Landgericht Köln hat entschieden – die Onlinewerbung von Doc Morris für Potenzmittel ist rechtswidrig.

00:03:59: Auch die Weiterleitung von Patienten zur Tochterplattform Teleklinik ist nicht erlaubt.

00:04:05: Der Grund, eine Diagnose für erectile Dysfunktion darf nicht allein über einen Fragebogen gestellt werden – das entspricht nicht den medizinischen Standards.

00:04:14: Eine körperliche Untersuchung ist notwendig.

00:04:16: Außerdem verstößt die Weiterleihtum von Patienten gegen das Apothekengesetz Die Plattform.

00:04:22: Dr.

00:04:22: Anzei betonte, dass seriöse Telemedizin auf einer ärztlichen Befragung und klaren Abläufen beruhen müsse.

00:04:31: Das Paul-Ehrlich-Institut hält aluminiumhaltige Zusatzstoffe in der Allergieimmuntherapie für sicher.

00:04:37: Der erlaubte Höchstwert liegt bei ... die verfügbaren Therapiemittel bleiben deutlich darunter.

00:04:46: Berechnungen zeigen das eine fünfjährige Behandlung den Aluminiumgehalt im Körper nur wenig erhöht.

00:04:52: Wenn jemand gleichzeitig mehrere Präparate bekommt oder sehr lange behandelt wird, empfiehlt das Paul-Ehrlich-Institut.

00:04:58: Das Risiko im Einzelfall zu prüfen.

00:05:01: Sicherheitsdaten aus den Jahren nineteenhundert sechsundachtzig bis zweitausend fünfundzwanzig zeigen keine schweren Nebenwirkungen.

00:05:11: Das waren die wichtigsten Nachrichten der pharmazeutischen Zeitung vom fünften Mai.

00:05:17: Wenn Sie möchten, hören wir uns morgen wieder!

00:05:19: Weitere aktuelle Nachrichten finden Sie auf www.farmazeutischezeitung.de.

00:05:24: Dieser Podcast wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt – Wir freuen uns über Ihr Feedback.

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