PZ Briefing - Die wichtigsten Nachrichten vom 21.04.2026
Shownotes
Das PZ Briefing bringt Sie in wenigen Minuten auf den neuesten Stand – mit den wichtigsten Nachrichten aus Pharmazie, Medizin und Gesundheitspolitik. Schnell gehört, bestens informiert.
Die Artikel des Tages:
- BMG plant Fixum "synchron"
- Asthma unter Kontrolle bekommen
- Höhentraining ohne Berge
- Dispensierrecht für Ärzte schon morgen im Kabinett
- Mit Magnetkraft gegen therapieresistente Depression
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00:00:04: Bevor es gleich losgeht, kommt Werbung.
00:00:06: Ihre Apotheke will noch digitaler werden?
00:00:09: Dann hören Sie Bits und Blister – den Gedieser-Podcast.
00:00:12: kompetent, praxisnah und immer auf den Punkt!
00:00:37: Das Bundesgesundheitsministerium treibt das GKV-Beitrags-Satzstabilisierungsgesetz mit hohem Tempo voran.
00:00:44: Nach nur einer Woche Vorlaufzeit fand eine Online-Anhörung mit rund hundertvierzig Verbändevertretern statt, zentrales Apothekenthema – die geplante Erhöhung des Kassenabschlags um dreißig Cent auf zwei Euro sieben.
00:00:57: Das wären netto rund hundersiebzig Millionen Euro weniger pro Jahr!
00:01:01: Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände fordert zunächst das Fixum von acht Euro und vierzig auf neun Euro und fünfzig anzuheben, um den höheren Abschlag erst zum Jahreswechsel in Kraft treten zu lassen.
00:01:14: Abteilungsleiter Müller versicherte, dass BMG sei am Thema Fixum dran – und bemüht, das Synchron laufen zu lassen!
00:01:21: Offen blieb allerdings, ob damit das Spargesetz gemeint war oder dass Apothekenversorgung Weiterentwicklungsgesetz beziehungsweise die parallel laufende Verordnung zur Honorarverhandlungslösung.
00:01:34: Die vom BMG geplante Notfallreform könnte laut Informationen der PZ bereits am zweiundzwanzigsten April besprochen werden.
00:01:42: Ein aktualisierter Entwurf vom XVI.
00:01:44: April unterscheidet sich in Apotheken-Fragen nicht vom Ursprünglichen, das Dispensierecht für Ärzte in INZ Notdienstpraxen bleibt bestehen.
00:01:54: Sogenannte Versorgungsapotheken sind hingegen vom Tisch – die Idee aus Lauterbachs Amtszeit hätte Parallelstrukturen geschaffen und Apothekennotdienste geschwächt!
00:02:06: Asthma-Bronchiale gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern.
00:02:11: In Deutschland sind drei bis fünf Prozent betroffen.
00:02:14: Bei etwa der Hälfte dieser Kinder ist die Erkrankung nicht gut genug unter Kontrolle.
00:02:18: Apotheken können hier gezielt helfen, mit vier einfachen Fragen lässt sich schnell einschätzen wie gut das Asthma eines Kindes kontrolliert ist.
00:02:27: Gefragt wird, ob das Kind in den letzten vier Wochen tagsüber beschwerden hatte.
00:02:31: Nachts wegen Asthma aufgewacht ist ein Notfallmedikament gebraucht hat oder in seinen Aktivitäten eingeschränkt war.
00:02:38: Die Behandlung erfolgt schrittweise von einfachen Notfallsprays über entzündungshemmende Inhalationsmittel bis hin zu speziellen Antikörperpräparaten.
00:02:48: Eine bestimmte Kombinationstherapie, die sogenannte Smarttherapie kann nachweislich dazu beitragen dass weniger Kinder ins Krankenhaus müssen.
00:02:56: sie ist jedoch erst ab Therapiestufe drei zugelassen und für Kinder generell erst ab zwölf Jahren freigegeben.
00:03:05: Bei der Intervallhypoxie-Hyperoxytherapie, kurz IHHT atmen Anwender abwechselnd Sauerstoffarme und sauerstoffreiche Luft ein.
00:03:14: Das geschieht in Ruhe über eine Maske etwa vierzig bis sechzig Minuten lang.
00:03:19: die sauerstoffarme Phase entspricht dabei Höhenlagen zwischen einen tausend fünfhundert und sechstausend Fünfhundert Metern.
00:03:26: Danach folgt die saurstoff reiche Phase mit etwa dreißig bis fünfundreißig Prozent Sauerstoffs.
00:03:32: Erste Studien, zum Beispiel zur Long-Covid Behandlung zeigen positive Ergebnisse.
00:03:37: Die Beweislage ist aber noch gering.
00:03:40: Risiken entstehen vor allem wenn die Therapie falsch angewendet wird.
00:03:44: Heimgeräte gelten daher als problematisch.
00:03:47: Manche Apotheken bieten die IHT inzwischen unter Aufsicht an.
00:03:53: Bei schweren Depressionen, die auf Medikamente und Psychotherapie nicht ansprechen könnte künftig die magnetische Konvulsionstherapie Kurz MST eine wichtige Rolle spielen.
00:04:04: Dabei wird unter Narkose mithilfe von Transkranieller Magnetstimulation mit hoher Energie und Frequenz ein Anfall ausgelöst, ähnlich wie bei der Elektrokrampfterapie – kurz EKT aber gezielter und schonender.
00:04:17: In einer Studie mit knapp dreihundert Patienten erreichten, achtundzwanzig Prozent der EKT-Gruppe und zweiund zwanzig prozent der MST Gruppe eine Besserung ihrer Symptome.
00:04:27: Die MST gilt damit als genauso wirksam wie die EKT.
00:04:32: Ein wichtiger Vorteil, Gedächtnisprobleme traten unter MST deutlich seltener auf.
00:04:39: Das waren die wichtigsten Nachrichten der pharmazeutischen Zeitung vom einundzwanzigsten April, zwei tausend sechsund zwanzig!
00:04:46: Wenn Sie möchten hören wir uns morgen wieder.
00:04:48: Weitere aktuelle Nachrichten finden sie auf www.farmazeutische-zeitung.de.
00:04:54: Dieser Podcast wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt.
00:04:57: Wir freuen uns über ihr Feedback!
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